Französisch lernen durch eine Sprachreise
- 1.) Der Begriff Sprachreise in Frankreich klingt vorerst nach einem Aufenthalt, der hauptsächlich für Bildungszwecke gedacht ist. Dabei hat eine so eine Reise weitaus mehr zu bieten als die Unterrichtsstunden an den Sprachschulen. Eine Sprach-Reise steht in enger Verbindung mit viel Kontakt zu anderen Menschen. Die Unterkunft erfolgt häufig in Gastfamilien oder Wohngemeinschaften mit anderen Sprachschülern. In der Freizeit bekommt man viele Möglichkeiten um Frankreich näher kennenzulernen. Falls man nur den halben Tag in der Sprachschule verbringt, kann man von einer Art Urlaub in Kombination mit Bildung sprechen. Es macht unheimlich viel Spaß, seine Freizeit gemeinsam mit anderen Schülern zu gestalten. Sightseeing steht bei Kulturliebhabern hoch im Kurs. Einige Teilnehmer lieben es, in der Freizeit am Strand zu relaxen, sich an sportlichen Aktivitäten zu beteiligen oder ihre Sprachkenntnisse in privaten Lerngruppen zu erweitern. Meistens stammen die Teilnehmer eines Sprachkurses in einer Gruppe aus unterschiedlichen Ländern. Dies ist mehr als sinnvoll, weil man aufgrund des regelmäßigen Gebrauchs der Fremdsprache seine Fähigkeiten in Französisch mit wenig Aufwand verbessern kann.
2.) Sprachreisen sollten vom Reiseanbieter gut organisiert sein. Bevor man mit den Vorbereitungen für einen Aufenthalt in Frankreich beginnt, sollte man sich beim Reiseveranstalter ausgiebig über die nötigen Informationen erkundigen. Es ist wichtig zu wissen, in welcher Gegend man die französische Sprache besser erlernen möchte. Die Landeshauptstadt und Weltmetropole Paris ist der geeignete Ort um eine Sehenswürdigkeit nach der anderen zu erforschen. Eine Stadt an der Südküste wie Marseille hingegen bietet sich für Badeurlauber und Partymäuse an. Allerdings sind Sprachreisen in dieser Gegend sehr teuer. Die Atlantikküste um La Rochelle ist um einiges preisgünstiger. Abgesehen davon ist dieser Küstenabschnitt aufgrund des Wellengangs eine prima Option für Wassersportliebhaber. Die Unterbringung in Gastfamilien ist besonders geeignet für Sprachschüler, denen der permanente Gebrauch der Sprache während der Reise am Herzen liegt. In Studentenwohnheimen und Wohngemeinschaften hat man allerdings mehr Freiheiten, was die Essens- und Ausgehzeiten angeht. Junge Leute sind dort mehr unter Gleichaltrigen und genießen deren Gesellschaft oft stärker als die Anwesenheit eines möglichen Gastelternpaares.
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