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Peloponnes entdecken

Bei Griechenland und Urlaub denkt meistens als erstes an die bekannten touristischen Hochburgen auf den griechischen Inseln, wie Rhodos oder Kos. Dabei hat das griechische Festland auch eine Menge zu bieten und ist zudem teilweise wenig nicht so von Touristen bevölkert.

 

 

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©Bildpixel - pixelio.de
Wer den Peloponnes in seinem Griechenland Urlaub besucht wird überrascht von einer Vielzahl an unterschiedlichen Landschaften, bei denen das Aussehen nach der Jahreszeit sich ändert. Im Westen des Peloponnes findet man bis zu 2000 Meter hohe Gebirge, die selbst zu Beginn der Badesaison im Mai noch schneebedeckt sein können. Rund um die Berge und Hügel findet man immer wieder neu Hochtäler mit fruchtbaren Ebenen, die den Peloponnes zu Kornkammern Griechenlands machen. Zwischen Olivenhainen, Zitronenplantagen und Orangenbäumen, findet man zudem immer wieder geschichtsträchtige Plätze der Antike, mit uralten Tempeln und Resten so manches Königsschlosses.

 

 

Wer sich den Freuden eines Badeurlaubs hingeben möchte findet auf dem Peloponnes einige wunderschöne Strände. Die Ägäis und das ionische Meer werden von langen flach abfallenden Sandstränden gesäumt, die sich mit Dünenstreifen und eindrucksvollen Steilküsten abwechseln. Wer allerdings den Trubel und Rummel von Rhodos Stadt sucht ist auf dem Peloponnes falsch. Der Peloponnes bietet eher die Möglichkeit eines erholsamen Badeurlaubs mit viel Kultur, die griechische Musik und Geschichte zu genießen.

 

Der Peloponnes ist weitestgehend ländlich geprägt und mit einer Länge in Ost -West Richtung von 250 km, deutlich größer als beispielsweise Kreta. Man findet zwar auch auf dem Peloponnes viele ehemalige Deutsch Gastarbeiter und kann sich oft mit deutsch verständigen, aber schon bedingt durch die wenigen Touristen die sich hier tummeln, sollte man vor seinem Griechenland Urlaub griechisch lernen,  um sich mit der einheimischen Bevölkerung zu verständigen.

 

Die historische Region um Nauplia und Mykene, die Argolis findet man Millionen von Orangen- und Zitronenbäumen. Bei den eher verschlafen wirkenden Ausgrabungsstätten von Olympia, kann man fast den Geruch der Antike durch unendlich scheinende Olivenbaumhaine in sich einsaugen. In den flacheren und breiten Küstenebenen des West Peloponnes findet man Tomaten, Trauben für den berühmten griechischen Wein, Korinthen und Sultaninen.

 

 

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©Volker Innig - pixelio.de
Die Bevölkerungsdichte auf dem Peloponnes ist mit einer Million Menschen vergleichsweise gering. Auch größere Städte sind selten. So  gibt es nur 3 Städte die über 40000 Einwohner haben. Das ist die Stadt Kalamti im Süden, dann die größte Stadt des Peloponnes Patras mit 140000 Einwohnern und im Norden Korinth. Die Städte Patras und Korinth sind auch die Tore des Peloponnes. Der Hafen von Patras ist eine der wichtigsten Verkehrsadern und in Korinth beginnt eine Eisenbahn und Straßenbrücke die den Peloponnes mit Athen verbindet.