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Irland die grüne Insel mit viel Kultur

Ob das nun ein Vorurteil ist oder wirklich der Wahrheit entspricht, dass Wetter in Irland hält nicht immer das was es verspricht. Trotz der schönen und vor allem auch oft einsamen Strände an Irlands Küsten, sind die Badefreuden auf Grund der Temperaturen nicht oft gegeben, für lange und schöne Spaziergänge am Strand bieten sich natürlich die mannigfaltigsten Möglichkeiten an.

 

 

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 ©Ulla Trampert -PIXELIO.DE

Wer einen Irland Urlaub plant wird sich aber vermutlich mehr für die Kultur und Geschichte von Irland interessieren und weniger seinen Badeurlaub in Irland verbringen. Kultur- und Geschichts- trächtige Orte und Stätten findet man in Irland überall. Reiseberichte Britische Inseln

 

 

Die Besiedelung der Insel begann  300 v. Chr. Durch von Britannien kommende keltische Stämme die neues Land suchten. Der Handel mit Britannien und dem nahe gelegenem von Römern besetzen Gallien führte dazu, dass die heidnischen keltischen Stämme christianisiert wurden. Allerdings hielten sich bis ins 8 Jahrhundert nach Chr. Die heidnischen Gebräuche in einigen Teilen von Irland. Erst zu diesem Zeitpunkt konnte die Christianisierung komplett abgeschlossen werden, wobei geistliche und weltliche Führer gleich gestellt waren. Während dieser Zeit kam es zur Blütezeit der Insel Irland. Die allerdings auch die Begehrlichkeiten der Wikinger weckten, so wurde Irland immer wieder von Wikinger Banden aus Norwegen geplündert. Vor allem die reichen Klöster Irlands waren immer wieder ein Ziel der Beutezüge der Wikinger und so errichteten die Nordmänner sogar für kurze Zeit befestigte Stellungen an den Küsten Irlands. Erst im 10 Jahrhundert gelang es den Kelten die Wikinger völlig aus Irland zu vertreiben.

 

Anfang des 12 Jahrhunderts begann die aufstrebende Weltmacht Britannien mit der Invasion Irlands. Die englische Insel war zu klein geworden und man brauchte neues Land. So wurden die irischen Landbesitzer in Richtung Westen vertrieben. In der Schlacht von Maynooth 1534 erobern die Engländer die Insel komplett. Die lange Phase der englischen Herrschaft hat die Insel bis in die heutige Zeit geprägt, obwohl die Iren die Besetzung nie akzeptiert haben und über eine eigene Sprache verfügen, kommt man mit englisch auch heute noch einigermaßen zurecht. Bevor man seinen Irland Urlaub antritt sollte man in jedem Falle etwas Englisch lernen. Die endgültige Unabhängigkeit von Großbritannien erreichten die Iren erst im Jahre 1949. Die langen und blutigen Kriege der beiden Länder überschatten noch heute das Verhältnis zwischen Irland und Großbritannien, hier ist auch ein Grund für den Nordirland Konflikt zu suchen.

 
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